WEBCAM Teneriffa

Ferienhaus und Ferienwohnung auf den Kanaren.

Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro sind die sieben Kanarischen Inseln.

 Reisen auf die Kanaren heisst :“Urlaub auf einer Insel des ewigen Frühlings.” Ferien in einer privaten Unterkunft heisst “Urlaub individuell”.

Lexicon Teneriffa

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Icod de los Vinos - Drachenbaum

Icod de los Vinos - Schmetterlingspark

Inselrundfahrten

 

Teneriffa - Inselrundfahrten

Route 1: Inselrundfahrt 1

Als Ausgangspunkt für die Inselrundtour wird Puerto de la Cruz gewählt, selbstverständlich kann die Rundfahrt aber auch von jedem anderen Ort aus begonnen werden. Berücksichtigen sollte man jedoch generell, dass es günstiger ist, zunächst den Inselwesten zu befahren, hier sind die Straßenweniger gut ausgebaut, man ist auf bessere Sichtverhältnisse angewiesen. Ein Bummel durch Santa Cruz de Tenerife und La Laguna ist dagegen auch in den Abendstunden noch interessant, und über die Nord- bzw. Südautobahn wird danach schnell wieder der jeweilige Ferienort erreicht. Soll die Inselrundtour an einem Tag bewältigt werden, so steht für die einzelnen Etappenziele natürlich nur wenig Zeit zur Verfügung. Die Rundfahrt kann also nur einen allerersten Eindruck von der Vielseitigkeit Teneriffas vermitteln.

Wir verlassen Puerto de la Cruz in östlicher Richtung. Nach 4 km kreuzt die N 820. Auf ihr 1 km westwärts bis zur Abzweigung nach La Orotava. Bei einem kurzen Stadtrundgang können eine Vielzahl schöner alter Wohnhäuser mit typisch kanarischen Balkonen bewundert werden. Ein schöner Blick über das Valle de la Orotava bietet sich von der Plaza de la Constitucion im Zentrum. Vom Ortskern in La Orotava führt ein Sträßchen durch die Ortschaft La Perdoma nach Los Realejos. Man durchfährt den lang gestreckten Ort und stößt im Ortsteil Realejo Bajo wieder auf die parallel zur Küste verlaufende N 820. In westlicher Richtung geht es nun weiter vorbei an San Juan de la Rambla nach Icod. Zum Programm wohl fast jeder Inselrundfahrt gehört hier die Besichtigung des ältesten und schönsten Drachenbaums von Teneriffa. Danach folgen wir der Küstenstraße weiter 6 km bis Garachico mit seinem hübschen Ortskern. Am Ortsende windet sich eine Straße aufwärts nach El Tanque, kurz hinter dieser Siedlung erreichen wir wieder die N 820. Für den folgenden Streckenabschnitt muß viel Zeit eingeplant werden. In unzähligen Kehren schlängelt sich die Straße durch die einsame Gebirgslandschaft. Der nächste größere Ort ist Santiago del Teide. Von hier werden bevorzugt Wanderungen in das westlich gelegene Gebirge Teno unternommen. Etwa 5 km hinter Santiago del Teide teilt sich bei Tamaimo die Straße. Ist ausreichend Zeit vorhanden, sollte man in südlicher Richtung nach Puerto de Santiago weiterfahren. Schon bald bietet sich ein imposanter Blick auf die Steilküste von Los Gigantes. Nach einem kurzen Abstecher zu der nördlich von Puerto de Santiago gelegenen ansprechenden Urbanisation Los Gigantes verläuft die Route weiter an der Küste entlang über die Ortschaften Alcala und San Juan nach Adeje (bis hier von Tamaimo aus 30 km). Kürzer (25 km) und vor allem schneller befahrbar ist die Strecke von Tamaimo durch das Landesinnere über Guía de Isora und Tejina ebenfalls nach Adeje. Von dem noch relativ ursprünglichen Städtchen Adeje sind die großen Touristenzentren des Südens, Playa de las Americas und Los Cristianos, über die N 822 schnell zu erreichen. Gut ausgebaut ist die von Los Cristianos ostwärts zum Flughafen Süd „Reina Sofia” verlaufende Straße. Hinter dem „Reina Sofia”, über den fast der gesamte internationale Flugverkehr abgewickelt wird, geht es weiter auf der vierspurigen Autopista del Sur. Auf ihr sind es ca. 45 km bis zu der Ausfahrt nach Candelaria, dem bedeutendsten Wallfahrtsort des Kanarischen Archipels, zurückzulegen. Danach weiter der Autopista del Sur folgend, wird nach 16 km die Hauptstadt der Insel, Santa Cruz erreicht. Wem es nicht in die geschäftige Großstadt zieht, der wechselt schon vor Santa Cruz die Autopista und gelangt wenig später nach La Laguna. Die einzige Universitätsstadt des Archipels hat sich ihr charakteristisches Stadtbild bewahren können, vom Tourismus ist wenig zu spüren, hier geht es beschaulich zu. Die Rückfahrt nach Puerto de la Cruz erfolgt von La Laguna über die Autopista del Norte (ca. 35 km).

Route 2:

Valle de la Orotava und

Caldera de las Canadas

Zu den unvergeßlichsten Eindrücken auf Teneriffa gehört zweifelsohne ein Ausflug in das Orotavatal und in die Caldera da las Canadas. Bei dieser Tour werden alle Vegetationszonen der Insel durchfahren. Will man beeindruckende Ausblicke auf den Teide genießen, so ist es unumgänglich, schon früh am Morgen aufzubrechen. Im Laufe des Tages bildet sich fast immer ein dichter Wolkenkranz um den Pico de Teide, der bald jegliche Sicht versperrt.

Route 3: Teno-Gebirge (1)

Diese kürzere Rundtour berührt einige der schönsten kleineren Ortschaften auf Teneriffa und verläuft mitten durch das einsame Teno-Gebirge. Da ein Großteil der Straßen bisher nur unzureichend ausgebaut ist, benötigt man für die Fahrt, zumal wenn der Abstecher zum Punta de Teno eingeplant wird, einen ganzen Tag.

Ausgangsort ist Los Cristianos/ Playa de las Americas ...

Von Los Cristianos läßt sich die Anfahrt zum Teno-Gebirge am schnellsten über die N 822 bewältigen. Vorbei an der hübschen Ortschaft Adeje geht es nach Guía de Isora und Chio. Kurz hinter Chio verlassen wir die Hauptstraße und fahren über Arguayo nach Santiago del Teide. Von dort folgen wir der unter 5 a beschriebenen Route durch das Gebirge Teno zu dem Bergdorf Masca und weiter über Buenavista del Norte bis nach Garachico. Am Ortseingang von Garachico zweigt eine Straße nach Tanque ab, etwa 1,5 km hinter Tanque wird die N 820 erreicht, die uns wieder südwärts nach Santiago del Teide bringt. In Tamaimo halten wir uns diesmal rechts und gelangen schon bald nach Puerto de Santiago mit der nahe gelegenen Steilküste Los Gigantes. Nun verläuft die Straße in Küstennähe weiter in Richtung Süden. Eine karge Landschaft umgibt uns. Landwirtschaft (insbesondere Tomatenanbau) kann hier nur mit Bewässerung betrieben werden.

Teno-Gebirge (2)

Über Alcala geht es zu dem Fischerhafen San Juan. Hinter San Juan bieten zahlreiche Gärtnereien und Kakteenfarmen ihre Pflanzen zum Verkauf an. Das Landschaftsbild wird allmählich noch eintöniger. Immer wieder sieht man nahe der Küste halbfertige Hotelbauten, etwas grüne Abwechslung schaffen lediglich die Bananenfelder. Ein kurzer Abstecher führt zu der Urbanisation Callao Salvaje mit einigen Hotels und den allernotwendigsten touristischen Einrichtungen. Etwa 3,5 km hinter Callao Salvaje biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen zu dem Fischerdorf La Calleta. Dort endet die Hauptstraße unvermittelt am Meer. Man verläßt den Ort in südlicher Richtung und fährt direkt an der Küste entlang. Kurz hinter La Calleta erhebt sich rechts der Straße die Ermita de San Sebastian. Zwar wirkt der Bau von außen durchaus imposant, im Inneren ist er jedoch recht schmucklos. Wenige Kilometer hinter der Kapelle stößt man wieder auf die N 822, die in Kürze zurück nach Los Cristianos führt.

Route 4:

Anaga-Gebirge

Diese Tour führt den Touristen in eine noch weitgehend unberührte Landschaft. Lohnend ist die Fahrt jedoch nur bei guten Wetterverhältnissen. Wenn dicke Passatwolken das Anaga-Gebirge einnebeln, bleiben einem viele imposante Landschaftseindrücke verborgen.

Route 5:

Anagagebirge- La Laguna-Esperanza- Las Canadas- Guía de Isora

Über die Südautobahn fährt man die Autopista del Sur in Richtung Santa Cruz.

Kurz vor Santa Cruz gabelt sich die Autobahn und man fährt Richtung „Maritimo” am Hafen entlang durch die Promenadenallee, vorbei an Docks und Werften bis San Andrés. (N111)

Dort befindet sich der wunderschöne, künstlich angelegte Sandstrand „Las Teresitas”, der für einige Stunden zum Sonnenbaden einlädt.

Von dort fahren Sie Richtung Taganana über eine verträumte serpentinenreiche Bergstrasse durch das bekannte Anagagebirge.

Nachdem wir die Kammlage passiert haben, geht es abwärts nach „El Baladero”, in Richtung Taganana bis Benijo. Mehrere landestypische Restaurants bieten hier täglich fangfrischen Fisch und ”Papas arugadas”, den typischen, kanarischen im Meerwasser gekochten Schrumpfkartoffeln, die mit Schale und roter und grüner Mojo gegessen werden.

Dort finden Sie auch das größte Gemüseanbaugebiet der Insel im Valle de Guerra. Bei Bauern und auf den kleinen Märkten können Sie Obst und Gemüse frisch und direkt erwerben.

Route 5 (2): Anagagebirge-La Laguna-Esperanza-Las Canadas- Guía de Isora

Nun geht es weiter Richtung Tacoronte durch die wunderschöne grüne und abwechslungsreiche Landschaft nach Tacoronte, wo Sie den Bauernmarkt besuchen können.

Nun fahren Sie zurück auf die Nordautobahn Richtung SantaCruz bis zum Abzweig ”Esperanza” bzw. ”Las Canadas”.

Hier erwartet Sie nun wiederum eine ganz andere Landschaft , nicht umsonst spricht man von dem kleinen Kontinent.

Dichte Pinienwälder, die Voraussetzung für den Wasserhaushalt der Insel, finden sich in großer Vielzahl. Auch wird der Esperanzawald, der ein wenig an den Schwarzwald erinnert, als Ausflugsziel der Canarios genutzt. Für Leute, die die Natur lieben wäre es zu empfehlen den Picknickkorb und die dazugehörigen Lebensmitteln für ein ausgiebiges Barbeque mitzuführen, da es unzählige, von staatlicher Seite errichteter Grillplätze gibt.

Am Straßenrand stehen Einheimische , die ihre frisch gesammelten Pilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen usw.) den Touristen und Wanderern zu akzeptablen Preisen feil bieten.

 

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