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Unsere Angebote auf Teneriffa....... |
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Auf Teneriffa haben sie einfach alles. Schöne einsame Strände, wunderbare Wälder. Teneriffa hat viele Gesichter! Strände, Wälder, eine traumhafte Unterwasserwelt, seltene Tiere und Pflanzen, all das erwartet Sie auf der Insel. Teneriffa gilt mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr als eines der beliebtesten Reiseziele unter deutschen Urlaubern. Trotz des hohen Urlauberandrangs hat sich Teneriffa an vielen Orten seinen Charme und seine Eigentümlichkeit bewahrt, sei es im grünen Orotava-Tal oder im Nationalpark um den Pico de Teide. Die üppige Vegetation mit den dichten Wäldern oder tropischen Pflanzen steht im Kontrast mit einer wüstenähnlichen Landschaft im Süden und der einzigartigen Vulkanlandschaft.
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Adeje
Bajamar - Badelandschaft an der Felsenküste Das ist die große Attraktion, die der kleine Küstenort Bajamar zu bieten hat. Auch und gerade dann, wenn starke Brandung das Baden am Strand erschwert oder gar unmöglich macht, ist die Badelandschaft an der Promenade von Bajamar ideal, um das Meer zu genießen und sich geschützt durch starke Mauern und Felsen den Naturgewalten zu nähern. Man sollte Bajamar keinesfalls nach dem Eindruck beurteilen, den man bekommt, wenn man mit dem Auto hindurchfährt. Die etwas beschwerliche Parkplatzsuche wird belohnt mit einer vielseitigen und harmonisch gestalteten Anlage von Meerwasserschwimmbecken, die großen und kleinen Wasserratten eine ausgedehnte Spielwiese bietet. Da gibt es zwei große Meerwasserbecken von zusammen 500 Kubikmetern Fassungsvermögen, einen durch eine Mole geschützten, aber zum Meer hin offenen, feinsandigen Ministrand und etwas erhöht auf der Promenade ein flaches Kinderbecken für die Allerkleinsten. Die Fläche zwischen den beiden großen Pools liegt so niedrig, dass sie bei Flut, wenn die Brandung über die Beckenränder hereinbricht, knietief unter Wasser steht. Kindern macht es einen Heidenspaß, dort mit den überkommenden Wellen zu spielen und sich von der Gischt besprühen zu lassen. An der Promenade ist zur Zeit auch ein Ausstellungszelt aufgestellt, wo unter dem Motto "Azul Marino", "Meerblau", Meerwasseraquarien mit der Unterwasserflora und -fauna Teneriffas gezeigt werden. Auch eine ausgestopfte Schildkröte, ein kleiner Hai, Haigebisse, der riesige Wirbel eines Wals und viele andere Exponate werden dort noch bis Mitte September gezeigt. Außerdem gibt es einen Stand, wo Kinder malen und basteln können. Es gibt auch gute, neu renovierte Duschen und Toiletten;für sechzig Cent darf man dort zweimal austreten und einmal duschen - ein originelles und innovatives Kombiangebot ... In Bajamar geht es im Allgemeinen eher ruhig zu, jetzt in den Sommermonaten jedoch kommen viele Spanier und Canarios hierher, um die Ferien zu genießen. Im restlichen Teil des Jahres ist das Dorf bei Nordeuropäern, vor allem bei Deutschen reiferen Alters, sehr beliebt als Refugium, um dem kalten Winter in der Heimat zu entgehen. Der Badeort ist vom Massentourismus verschont geblieben, außer auf ein pulsierendes Nachtleben muss man dort jedoch auf nichts verzichten. Es gibt zahlreiche Restaurants, die von der Pizza bis zu fangfrischen Fischspezialitäten alles bieten, was man gewohnt ist. Einige Lädchen, Supermärkte, Frisöre und ein Stand mit frischem Obst auf der Hauptstraße sorgen dafür, dass man vor Ort alles vorfindet, was man im Urlaub braucht, ohne die Nachteile einer "Touristenfalle" in Kauf nehmen zu müssen. Bajamar liegt im Schatten der beeindruckenden Felsmassive des Anagagebirges. Von hier aus kann man wunderbare Wanderungen durch diese großartige Naturlandschaft unternehmen.
Buenavista del Norte - Im Schatten des Teno Buenavista del Norte liegt in einer Ebene im äußersten Nordwesten der Insel, der sogenannten "Isla Baja". Hier herrscht ein sehr mildes Klima mit nur geringen, jahreszeitlich bedingten Schwankungen. Traditionell ist die Umgebung von Buenavista ein Landwirtschaftsgebiet, in dem der Fischfang nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bananenplantagen prägen heute das Landschaftsbild. Wegen des Wasserreichtums dieser Region, konnte hier im sechzehnten Jahrhundert sogar Zuckerrohr angebaut werden. In der Gegend wird auch Bergbau betrieben, eine Bergkuppe ist durch Steinbrüche, die der Gewinnung von Straßenbaumaterial dienen, wie ein Kuchen auseinander geschnitten worden. Das Gemeindegebiet besteht zu dreiviertel aus Naturschutzgebieten, das wichtigste ist der Naturpark "Parque Rural de Teno". Der kleine, friedliche Ort Buenavista del Norte gruppiert sich um eine Plaza mit einem anmutigen Pavillon, auf der sich das Dorfleben abspielt. Es gibt ein paar kleine Cafés und Lädchen. Die Kirche Los Remedios wurde 1513 erbaut. Ein Brand im Jahre 1996 zerstörte ihren Innenraum leider vollständig, das Gebäude selbst konnte jedoch gerettet werden. Gleich um die Ecke liegt das Rathaus mit seinem hübschen kanarischen Balkon. Ein Abstecher zum alten Leuchtturm am nordöstlichsten Ende der Insel, zur Punta del Teno, lohnt sich. Man erreicht die etwa zehn Kilometer von Buenavista entfernte Landspitze über eine schlecht ausgebaute Strasse, die auf eigene Gefahr zu befahren ist. Indes der Weg lohnt sich, denn es handelt sich um einen ganz besonderen Platz. Das Wasser hier ist kristallklar und oft türkisfarben, wie sonst nirgendwo auf Teneriffa. Ein paar hundert Meter links der Punta gibt es einen kleinen steinigen Strand. Die Punta de Teno soll in Zukunft für Besucher noch attraktiver gemacht werden. Zunächst war ein unterirdischer Gang zur Spitze hinaus geplant, der durch Fenster die Beobachtung des Meeresgrundes ermöglichen sollte. Diese Idee wurde wegen der negativen Auswirkungen auf die Umwelt verworfen. Nun wird ein Besucherzentrum gebaut, das auch Hallen für Fischerei und verschiedene Wassersport-Arten sowie für wissenschaftliche Forschungsprojekte beherbergt. In der Besucheraula sollen den Ausflüglern dann die Naturschönheiten der Steilküste von Los Gigantes und des Tenogebirges, das der geologisch älteste Teil der Insel ist, nahe gebracht werden. Im alten Leuchtturm wird ein Meeresmuseum untergebracht und auch der kleine Fischerhafen wird wieder hergerichtet. Für Naturfreunde werden einige Wanderwege entlang der Küste angelegt. Die Felsenküste der Isla Baja bietet noch weitere Attraktionen. Zu beiden Seiten des neuen Leuchtturms bilden tiefe Furchen in den Klippen natürliche Schwimmbecken. Das Schwimmen zwischen den bizarren Lavaformationen dieser Becken ist ein ganz besonderes und einzigartiges Erlebnis. Der Weg zu diesen sogenannten "Charcos" ist jedoch zum Teil mit kleineren Kletterpartien verbunden. Es empfiehlt sich, Badeschuhe mitzunehmen. Für Besucher mit gehobenen Ansprüchen bietet das Gemeindegebiet Buenavista einen schönen Golfplatz, der über die Landstrasse TF - 445, die von Buenavista zur Punta del Teno führt, zu erreichen ist. Malerisch ist der 18-Loch-Platz vom Massiv des Tenogebirges und dem Atlantischen Ozean umgeben. Von dem erhöht liegenden Clubhaus blickt man über das Meer und den Platz mit seiner Wasserlandschaft aus kleinen Teichen und Wasserfällen. Fünf der Greens befinden sich direkt an der Steilküste und bieten dem Spieler atemberaubende Ausblicke.
Camping, Strand und Spaziergänge am Meer Wer früher schon einmal dort unten war, wird angenehm überrascht sein, wie sehr sich der Ort zum besseren verändert hat. Linker Hand ist das zwölfstöckige Appartementhaus "Mar y Sol" wie eine Fortsetzung der Klippen fast ins Meer hinein gebaut. Durch den blauen Anstrich verschmilzt das Gebäude optisch mit Meer und Himmel und so wird die Störung des Panoramas ein wenig abgemildert.
Der Teide Mit seinen 3718 Metern ist der Pico de Teide nicht nur der bedeutendste Berg der Kanarischen Inseln, sondern sogar der höchste in Spanien. Sie können ihn zu Fuß oder per Bahn besteigen. Zu Fuß ist's anstrengender, aber gesünder; immerhin dauert es fünf Stunden, immer steil bergauf. Die Bahn ist bequemer, aber nicht ohne Risiko: Der schnell bewältigte Höhenunterschied von 2356 auf 3555 Meter bekommt nicht jedem. Von der Bergstation aus müssen Sie noch eine halbe Stunde durchs Geröll hinaufsteigen - dann sind Sie am Gipfel. Dieser Aufstieg ist keine alpine Leitung, aber er strengt an. Einmal wegen der Höhe, die auch dem Gesündesten zu schaffen macht. Und dann, weil man in dem Geröll leicht rutschen kann (nehmen Sie feste Schuhe mit!). Die Luft ist dünn, das Blut hämmert in den Schläfen, die Sonne brennt erbarmungslos und Schwefeldampf beleidigt die Nase.
El Sauzal - Weinprobe in der "Casa del Vino" Das gepflegte Dörfchen El Sauzal liegt im Nordosten Teneriffas oberhalb einer Steilküste. Die größte Attraktion des Ortes ist die "Casa del Vino La Baranda", ein Weinmuseum, das in einem antiken, liebevoll restaurierten Weingut aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist. Hier werden der Weinbau und seine Geschichte auf den Kanaren in allen Einzelheiten dargestellt. Antike Weinpressen und Werkzeuge werden gezeigt und Weine aus allen Regionen der Insel können probiert werden. Wer dann auf den Geschmack gekommen ist, kann sich im Weinladen gleich mit den edlen Tropfen versorgen.
Garachico Bis 1706 war es die bedeutendste Hafenstadt der Insel. Zuckerrohr und Wein hatten die Stadt im 16. und 17. Jahrhundert reich gemacht. Beides wuchs auf Lava-Erde, die der Volcán Viejo einst ausgespien hatte. 1706 brach er erneut aus. Glühende Lava überzog die Felder, schüttete den Hafen zu und zerstörte den größten Teil der Stadt. Von einem Tag zum anderen verlor Garachico jede Bedeutung. Heute wirkt das, was damals übrigblieb, wie ein Museum: Reste einer kanarischen Hafenstadt, wie sie vor 400 Jahren aussah. Dazu gehört auch das Castillo de San Miguel, eine imponierende Burg aus dem 16. Jahrhundert - gleich beim Hafen. (Den neuen Ort baute man auf die Halbinsel, die entstand, als die Lava ins Meer floß.) Oberhalb von Garachico, bei El Tanque (das man über eine ungemein kurvenreiche Bergstraße erreicht), wächst Teneriffas bester Wein. Man kauft ihn dort noch preiswert. Und sechs Kilometer westlich, bei Los Silos, finden Sie ein angenehmes Meerwasser-Schwimmbecken.
Icod de los Vinos Der Name sagt's: Hier kommt der meiste Wein der Insel her. Die Landschaft ist äußerst fruchtbar; selbst in der Altstadt grünt es an je-der Ecke, auf jedem Plätzchen. Darüber hinaus hat Icod drei Attraktionen zu bieten. Erstens den ältesten und größten, den Guanchen heiligen Drachenbaum der Insel. Er ist rund siebzehn Meter hoch und uralt. Man spricht von drei-bis fünftausend Jahren. Wahrscheinlich sind's noch nicht mal tausend, aber auch das imponiert. (Man kann hier Samen kaufen und zu Hause im Garten Drachenbäumchen ziehen. Sie sind winterhart, wachsen aber imZeitlupentempo.) Zweitens steht gleich hinterm Baum die Kirche San Marcos. Sie stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert und enthält viele Beispiele für den hohen Stand des heimischen Kunsthandwerks. Und drittens hat man von Icod einen überwältigenden Blick auf den Teide.
Im Zeichen des Drachenbaums Der Drachenbaum von Icod de los Vinos ist das Wahrzeichen sowohl der alten Weinstadt als auch der Insel Teneriffa selbst. Tausend Jahre soll er alt sein. Wissenschaftliche Schätzungen gehen von etwa 600 Jahren aus. Genau weiß es niemand, denn der "Drago Milenario" ist kein Baum sondern ein Agavengewächs und bildet keine Jahresringe aus, an denen man das Alter ablesen könnte. Fest steht jedoch, dass er mit seinen sechs Metern Umfang und 17 Metern Höhe der älteste und größte Drachenbaum er Welt ist. Alterwürdig erhebt er sich über dem Botanischen Garten, den man zu seinen Füßen angelegt hat. In ihm wachsen einheimische Pflanzen aus allen Teilen und Höhenlagen der Insel, unter anderen auch die rote Tabaiba aus dem Tenogebirge und die typischen Lorbeerbäume. Zugang zum Park hat man durch das Drachenbaumhaus, in dem es kanarische Spezialitäten, Souvenirs und kostenlose Weinproben gibt. Ab Juli wird noch ein zweiter Eingang geöffnet, der durch eine neuentdeckte Vulkanhöhle führt. Der Drachenbaum ist zwar die bekannteste Attraktion der Stadt, doch diese hat noch vieles mehr zu bieten. 1501 gegründet beherbergt Icod de los Vinos zahlreiche Herrenhäuser, kleine Paläste sowie Kirchen und Klöster. Die Altstadt von Icod erstreckt sich direkt neben dem Drachenbaumpark. Gegenüber befindet sich die Plaza de Andrés de Lorenzo Cáceres mit der Pfarrkirche Iglesia de San Marcos. Diese Kirche aus dem 17. Jahrhundert hat ein sehenswertes Renaissance-Portal. Im Inneren gibt es einen silbernen Altar und eine Monstranz und im angeschlossenen Museum ein zwei Meter hohes Kreuz, eine Filigranarbeit aus mexikanischem Silber. Die terrassenförmig angelegte Plaza liegt hoch über den unteren Stadtteilen und bietet einen großartigen Blick über die Stadt und das Meer. Grünanlagen, Pavillons und hohe, schattenspendende Bäume laden zum flanieren ein. An den Wochenenden gibt es einige Stände mit kunsthandwerklichem Angebot. Wenige Meter darüber liegt die kleine Plaza de la Constitución mit ihren liebevoll restaurierten Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In zwei Weinbodegas wird man freundlich eingeladen, den rund um Icod angebauten Wein zu probieren und zu kaufen. In der Mitte des Platzes ist um einen Brunnen ein Garten angelegt, in dem unter anderem eine seltene Kandelaberpalme wächst. Wer Icod schon einmal besucht hat, wird eine besondere Attraktion vermissen. Das Schmetterlingshaus, in dem man freifliegenden, farbenprächtigen Schmetterlingen aus aller Welt begegnen konnte, wurde wegen angeblicher Verstöße gegen Bauvorschriften geschlossen. Icod de los Vinos verfügt auch über einen hübschen, feinsandigen, schwarzen Strand, die Playa de San Marcos. Er liegt in einer tiefen Felsenbucht. Hierher kommen vor allem die Einheimischen zum Baden. Rund um den Strand gibt es einige kleine Läden, Cafés und Lokale. In den Strandrestaurants kann man fangfrischen Fisch und andere kanarische Gaumenfreuden genießen. In der Nähe befindet sich der Fischerhafen mit seinen bunten Fischerbooten, die mit einem Kran vom Kai aus zu Wasser gelassen werden. Der Strand ist zwar klein, aber - außer in den spanischen Sommerferien - nicht überlaufen. Oberhalb von Icod de los Vinos befindet sich eine große vulkanisch gebildete Höhle, die Cueva del Viento. Ihre verzweigten Gänge erstrecken sich über mehrere Ebenen und sind Lebensraum für verschiedene einzigartige Tierarten. Bisher wurde die Windhöhle auf fast 15 Kilometern Länge erkundet. Die ersten zweihundert Meter sollen noch in diesem Sommer für den Publikumsverkehr geöffnet werden. An der Nordküste Teneriffas etwa 15 Kilometer westlich von Puerto de la Cruz gelegen erreicht man Icod de los Vinos von Puerto bzw. Santa Cruz aus, indem man der Nordautobahn TF-5 Richtung Westen folgt bis sie in eine Landstraße übergeht, von dort an ist Icod gut ausgeschildert. Mehrere Busse fahren von Santa Cruz und Puerto de la Cruz aus nach Icod de los Vinos. Die Altstadt und der Drachenbaum liegen etwa zweihundert Meter oberhalb des Busbahnhofs.
Kein Krieg im Valle de Guerra Don Hernán de la Guerra, einer der Konquistadoren von Teneriffa, war Stammvater der tinerfeñischen Familie de la Guerra, der lange Zeit das gesamte Tal gehörte und die das Dorf begründete. Auch der Name eines emblematischen Gebäudes von "Valle de Guerra", der "Casa de Carta" in der Calle del Vino, der an Land - und Seekarten denken lässt, geht auf eine einflussreiche Familie des Tals zurück. Das typisch kanarische Herrenhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde anno 1726 von Capitán Matías Rodríguez Carta der Familie de la Guerra abgekauft. Seine Familie bewohnte es nur zur Erntezeit. Heute gehört die "Casa de Carta" der Inselregierung und beherbergt das Anthropologische Museum. Sowohl das um einen Innenhof konstruierte Haus selbst, als auch die in 14 Räumen ausgestellte Sammlung, die das Alltagsleben der Einwohner Teneriffas in den vergangenen Jahrhunderten dokumentiert, sind sehenswert. Das Museum liegt etwas außerhalb an der Straße, die an der Kirche vorbei aus dem Ort hinaus Richtung Tacoronte führt. Die Kirche "Nuestra Señora del Rosario" ist der Mittelpunkt der Volksfeste von Valle de Guerra. Im Mai wird die Romería zu Ehren von San Isidro Labrador und Santa María de la Cabeza gefeiert. Höhepunkt ist der Umzug der geschmückten Festwagen, von denen herab kanarische Spezialitäten wie Schweinefleisch, Papas Arrugadas (Kartoffeln mit Salzkruste) und Rotwein verteilt werden. Anfang Oktober wird das Volksfest zu Ehren der Jungfrau von El Rosario begangen. Im Verlauf dieses Festes wird die Schlacht von Lepanto nachgestellt, eine Seeschlacht vor Griechenland bei der die Christen den Vormarsch der Türken im Mittelmeerraum aufhielten. Eines der siegreichen Schiffe war der Virgen del Rosario gewidmet. Fährt man weiter zum Ortsmittelpunkt, kommt man zu einer kleinen Plaza mit Spielplatz und einem Drachenbaum. In den angrenzenden Straßen gibt es einige Cafés und Restaurants. Im Ortsteil La Barranquera, unterhalb von Valle de Guerra am Meer gelegen, gibt es ein kleines Wäldchen direkt am Wasser. Ein eher ungewöhnliches Naturphänomen, denn in den Küstengebieten Teneriffas gedeihen solche Baumgruppen normalerweise nicht. Hierher kommen die Einheimischen gern zum Picknicken und Grillen und jugendliche Surfer treffen sich, um mit ihren Bodyboards auf den Wellen zu reiten. Zum Baden ist die steinige Küste jedoch nicht geeignet. Das geht nur von dem winzigen Kieselstrand an dem kleinen Hafenbecken von La Barranquera aus. Hier liegen malerisch die bunten Fischerboote auf dem Land. Die Boote sind aber auch das einzige was hier malerisch ist. Die Bebauung ist eher ungeordnet und heruntergekommen. Dennoch hat man - vielleicht im Hinblick auf eine spätere touristische Erschließung der Zone - eine recht hübsche Uferpromenade aus Naturstein neben den Hafen gebaut. Diese ist sogar teilweise behindertengerecht gestaltet, was angesichts des unwegsamen Geländes drumherum zunächst noch sinnlos erscheint. Folgt man der Promenade kommt man zu besagtem Wäldchen.
Las Cañadas
Los Cristianos
Los Gigantes
Masca
Playa de las Américas Hier tut sich seit Jahren Gewaltiges: Die größte Hotel- und Appartementsiedlung der Kanarischen Inseln wächst und wächst. Bald wird sie sich mit dem ebenfalls nicht bescheidenen Los Cristianos zu einer monströsen Ferien-Großstadt verbunden haben. Man hat zwischen den teils futuristischen Hotelkomplexen angenehme palmengesäumte Straßen und Wege angelegt, zahllose Bistros und Boutiquen dazwischengepflanzt. Sogar ein Spielkasino gibt es inzwischen. Mit dem Charakter der Insel hat das nichts mehr zu tun. Als touristische Entwicklungshelfer vor Jahren der damals ungemein tristen Landschaft den Namen»Playa de las Américas« gaben, lachte ganz Teneriffa. Heute herrscht nur noch Be- und Verwunderung, in welch amerikanischem Tempo sich alles entwickelt. Zum Baden gibt's Sandstrände zwischen Klippen. Wo Sand fehlt, wird welcher hergeschafft. Dennoch würde der Strand für die Urlauber nie reichen, wenn die meisten nicht sowieso lieber am hoteleigenen Swimmingpool wären. Oder im »Aquapark Oktopus«, einer gleichfalls künstlichen, sehr vergnüglichen Bade-Oase mit kühnen Wasserrutschbahnen und kunstvollen Wildgewässern - gleich nördlich von Playa de las Américas.
Puerto de la Cruz
Punta del Hidalgo
San Andrés und Las Teresitas - Goldener Sand aus der Sahara Dieses Castillo von San Andrés gehört zu einer ganzen Reihe von kleinen Befestigungsanlagen, die errichtet wurden, um die Insel gegen Feinde und Piraten zu verteidigen. Beim Angriff Lord Nelsons auf Teneriffa im Jahr 1797 spielte das Castillo eine wichtige Rolle. Mehrfach wurde es durch Überflutungen aus den Barrancos zerstört und wieder aufgebaut. In seinen heutigen Zustand wurde das Gebäude durch eine Überschwemmung im Jahre 1898 versetzt.
San Juán de la Rambla
Santa Cruz de Tenerife Lange Zeit war Santa Cruz nur der unbedeutende Hafen von La Laguna, der damaligen Inselhauptstadt. Dann wurde der Hafenort reich, vornehm, stattlich und schließlich selbst Hauptstadt. Trotz der vielen Geschäfts- und Verwaltungsbauten, die das Zentrum in den letzten Jahren verändert haben, ist Santa Cruz unbestreitbar schön: mit weiten Plätzen, breiten Alleen, hübschen Brunnen und vielen Blumen. Hier zeigt sich die ganze Prachtentfaltung einer selbstbewußten Handelsstadt des 18. Jahrhunderts.
Tacoronte
Taganana
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Geographie Geologie Die Insel Teneriffa entstand vor etwa 7 bis 5 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anagagebirge im äußersten Nordosten, das Tenogebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im äußersten Süden. Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von der weltgrößten Caldera eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich wiederum der höchste Berg Spaniens, der 3.718 m hohe Teide. Nimmt man diese Gebirgszonen zusammen, ergibt sich geographisch gesehen ein Y. Dass die Insel geologisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbrüche zwischen dem Teidemassiv und dem Tenogebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1906. Klima Teneriffa weist wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzjährig milde Temperaturen auf. Die südlich der Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde saugen sich mit Feuchtigkeit aus dem relativ kühlen Kanarenstrom auf und halten somit die heiße Saharaluft fern. Diese Winde haben ihrem Ursprung im Azorenhoch, das sich im Winter über Madeira befindet, im Sommer jedoch weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Dann haben die Passatwinde auch genügend Platz, um sich bis Teneriffa mit Atlantikwasser vollzusaugen. Während sie nachtsüber von der Insel ferngehalten werden, ziehen sie tagsüber bis an das Teidemassiv heran. Es bilden sich in etwa 1.000 bis 1.500 m Höhe Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Loorbeer- und Kiefernwäldern zu feinem Nieselregen kondensieren. Dieser Umstand bringt in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft auf der Nordseite der Insel entscheidende Vorteile.
Flora und Fauna Die Insel weist eine vielfältige Vegetation auf - zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch. Die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) bildet riesige Wälder. Im trockenen Süden der Insel sind Kakteen beheimatet. Eine weitere charakteristische Pflanzenart ist der Kanarische Drachenbaum - der älteste der Welt ist bei Icod de los Vinos auf Teneriffa zu finden. Die in Deutschland als Weihnachtssterne bekannten Pflanzen, jene die bei uns in Töpfen zum Advent gekauft werden, wachsen in Teneriffas Norden in Wildform als riesige Büsche. Die Strelitzie ist ein beliebtes Souvenir für Touristen. Die Tierwelt weist kaum Säugetiere auf - am Teide ist die Waldkatze zu Hause, es gibt außerdem ausgewilderte Kaninchen. Raubtiere oder giftige Schlangen hat es nie gegeben. Reich ist dagegen die Vogelwelt - es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten, etwa den Teidefink oder die Wildform unseres Kanarienvogels - den Kanarengirlitz. Auffällig sind weiter die Echsen, die in großer Zahl auf Teneriffa vorkommen. Eine Besonderheit sind auch die Wale, die in großer Zahl in der bis zu 3.000 m tiefen Meerenge zwischen Teneriffa und Gomera anzutreffen sind. An kaum einem anderen Ort der Welt sind in dieser relativen Küstennähe so viele Wale beheimatet. Geschichte Wie alle Kanareninseln war Teneriffa ursprünglich von den Guanchen besiedelt (Guanche bedeutet in der gleichnamigen Sprache Mann/Mensch aus Teneriffa). Als mächtigster Guanchenhäuptling auf Teneriffa gilt Tinerfe, der im 15. Jahrhundert lebte. Nach seinem Tod wurde die Insel unter seinen neun Söhnen aufgeteilt. Sie regierten während der Ankunft der ersten Spanier. Nachdem die Insel den Europäern seit dem 14. Jahrhundert bekannt war, wurde sie 1496 nach dem Sieg bei La Laguna als letzte Kanareninsel von den Spaniern erobert. Von nun an bildete sie einen wichtigen Stützpunkt des Schiffsverkehrs zwischen Spanien und seinen amerikanischen Kolonien. Eine Blütezeit erlebte Teneriffa während der Aufklärung. Bedeutende Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt besuchten die Insel. Trotzdem konnte sich Teneriffa nicht von der vorherrschenden feudalistischen Gesellschaftsordnung lösen, so dass es erst im 19. Jahrhundert zu Reformen kam. Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts waren geprägt von einer fortschreitenden Radikalisierung. 1936 startete der General Franco seinen Putsch von Teneriffa aus. Der Spanische Bürgerkrieg erreichte Teneriffa nicht, jedoch wirkte sich die wirtschaftliche Isolierung unter der Diktatur sehr negativ aus. Das einzige Exportgut waren seinerzeit Bananen für das Festland. Nach der Demokratisierung ab 1975 erhielten Teneriffa und alle anderen Inseln des Archipels Autonomie, und der Tourismus gewann immer mehr an Bedeutung. Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und Infrastruktur Teneriffa ist eine typische Urlaubsinsel, folglich sind auch die Wirtschaft und die Infrastruktur überwiegend auf den Tourismus eingestellt. 1885 besuchten zum ersten Mal 350 Touristen aus England die Insel. Sechs Jahre später kamen schon 5.000 Gäste im Jahr, und 2001 waren es 4,8 Millionen. Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf die Nordküste um Puerto de la Cruz und den Süden bei Los Cristianos. In der Landwirtschaft werden Kartoffeln, Bananen, Tomaten und Wein angebaut. Die Autobahnen führen von der Hauptstadt Santa Cruz in die Ferienzentren Puerto de la Cruz sowie Los Cristianos und Playa de las Americas. Es gibt zwei Flughäfen - den Flughafen Teneriffa Nord bei La Laguna in der Nähe von Santa Cruz sowie den Flughafen Teneriffa Süd im Süden der Insel; dieser ist von den wichtigsten Badeorten sehr schnell erreichbar. Als billigste Verkehrsmittel gelten die Linienbusse (Hunde verboten), die fast jede Ortschaft auf der Insel anlaufen. Taxen sind relativ preisguenstig (Hunde in Transporttaschen werden akzeptiert). Drei Eisenbahnlinien sollen bis 2006 fertiggestellt werden, und zwar von Santa Cruz zum Nordflughafen, zum Südflughafen und nach San Andrés.
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