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Ferienhaus und Ferienwohnung auf den Kanaren und der Baleareninsel Mallorca

Teneriffa, Lanzarote, Gran Canaria, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro sind die sieben Kanarischen Inseln.

 Reisen auf die Kanaren heißt : “Urlaub auf einer Insel des ewigen Frühlings.” Ferien in einer privaten Unterkunft heißt: “Urlaub individuell”.

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La Palma

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Informationen über La Palma

Spanien Info

 

 

 

 

 

 

La Palma, die grünste Insel der Kanaren ist entstanden aus Vulkanen. So vielfältig wie die Landschaft, ist auch das Wetter auf der Insel mitten im Atlantik. Richtig kalt   wird es nie. Auch in den Wintermonaten ist es hier mild und sonnig. Das Wasser mißt durchschnittlich 20 Grad Celsius

La Palma ist nicht wie die anderen Kanarischen Inseln, wie   Lanzarote, Teneriffa oder Gran Canaria eine Badeinsel. Durch den  vulkanischer Ursprung der Insel findet man hier größtenteils imposante Steilküsten . Buchten in denen man Schwimmen und Surfen kann findet man jedoch überall auf der Insel.

Die Cumbre, ein Hochgebirgsmassiv entstanden aus Vulkankegel, teilt La Palma von Nord nach Süd und bildet eine Wetterscheide.

 

 

 

 

Seien Sie willkommen oder auch „Bienvenidos a La Palma“, der ursprünglichen Insel für den Urlaub zu jeder Jahreszeit. La Palma bietet für jeden Geschmack etwas: Hohe Berge (bis zu 2360 m), ausgedehnte Wälder, tiefe Schluchten, grüne Landschaften, schwarze Krater, einsame Sandbuchten oder steile Felsküsten – eine phantastische und vielseitige Insel. La Palma ist wie ein Kontinent, nur alles auf 730 qkm.

Es wird erzählt, Atlantis lag dort, wo sie heute liegt, die westliche der Kanaren. Irgendetwas davon hat sie heute noch. La Palma wartet darauf, kennengelernt zu werden. Gastfreundliche „Palmeros“, urige Dorf-Tavernen, malerische Orte, ein glasklares Meer und landestypische, behagliche Häuser laden zum Urlaubmachen ein. Sie werden sehen, La Palma wird nicht umsonst „La isla bonita“ genannt.

Ein unbedingtes muss für jeden La Palma Urlauber ist ein Besuch der „Caldera de Taburiente“, einer der größten Krater der Welt. Die Caldera kann man am besten bei einer geführten Wanderung erkunden, da sie auf eigene Faust etwas gefährlich sein kann. Diese Wanderungen werden in kleineren Gruppen unternommen und sind sehr empfehlenswert, da die Wanderführer die „Versteckten Schönheiten der Insel“ nahe bringen werden. Neben der „Caldera“ werden bei „Natour“ auch noch viele andere Wanderungen, wie eine Reise in das ursprüngliche La Palma, zu den Vulkanen der Insel oder in den märchenhaften Wald von Los Tilos angeboten.

Was wäre der Urlaub, wenn man sich nicht auch von der kulinarischen Seite La Palma`s überraschen ließe. Ob „urtypisch“ am Strand oder in einer Bodega oder doch lieber etwas internationaler, es ist für jeden was dabei. Wer gerne gemütlich Ziegenkäse isst, ist im „Bodegón Tamanca“ (Hinter San Nicolás direkt an der Straße nach Los Canarios) genau richtig. Für die Fischesser unter Ihnen ist es am besten, Sie fahren an die Strände. Hier gilt: sehr rustikal, aber den besten Fisch der Insel! Empfehlenswert ist der kleine Kiosk direkt in El Remo, wo es die besten Tintenfischringe von La Palma gibt. Bei einem Ausflug in den Süden der Insel darf ein Besuch im „Kiosko el Faro“ direkt am Leuchtturm in Los Canarios nicht fehlen! Wer doch lieber etwas schöner speist, sollte nach Puerto de Tazacorte fahren und sich an den Fischlokalen entlang der Avenida verwöhnen lassen. Das beste Kaninchen der Zieglein gibt es im „Salta si puedes“ und in der dazugehörigen Bodega „Palacio de vino, jamón y queso“, am Ortsausgang von Los Llanos. Venezolanische Tapas wie Arepas oder Cachapas gibt es die besten in der „Arepera El Joble““, direkt oberhalb des Busbahnhofs in Los Llanos.

Wanderprogramm La Palma

leicht bis mittel

1 Ursprüngliches La Palma Mo + Do

Wir wandern durch den abgeschiednen Norden mit seinen malerischen Dörfern. Die Drachenbaumhaine beeindrucken ebenso wie der Blick auf die herrliche Nordküste. Bei einem kleinen Picknick probieren wir den Wein und Käse der Bauern.

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

6 km

ca. 3 Std. (incl. Pausen)

+ 150 m / - 200 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.30 Uhr

Rückkehr: ca, 18.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 08.30 Uhr

Rückkehr ca. 19.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

6 km

ca. 3,5 Std. (incl. Pausen)

+ 20 m / - 700 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 11.00 Uhr

Rückkehr: ca, 18.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 11.00 Uhr

Rückkehr ca. 18.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

6 km

ca. 3 Std. (incl. Pausen)

+ 100 m / - 400 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.00 Uhr

Rückkehr: ca, 17.30 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 10.00 Uhr

Rückkehr ca. 16..30 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

6 km

ca. 3,5 Std. (incl. Pausen)

+ 50 m / - 50 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.30 Uhr

Rückkehr: ca, 18.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 08.30 Uhr

Rückkehr ca. 19.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

6 km

ca. 3,5 Std. (incl. Pausen)

+ 150 m / - 300 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.30 Uhr

Rückkehr: ca, 17.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 08.30 Uhr

Rückkehr ca. 18.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

8 km

ca. 5 Std. (incl. Pausen)

+ 300 m / - 800 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.30 Uhr

Rückkehr: ca, 18.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 08.30 Uhr

Rückkehr ca. 19.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

8 km

ca. 4 Std. (incl. Pausen)

+ 200 m / - 650 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 09.00 Uhr

Rückkehr: ca, a) 17.30 Uhr   b) 19.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 10.00 Uhr

Rückkehr ca. a) 16.30 Uhr    b) 18.30 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

12 km

ca. 6 Std. (incl. Pausen)

+ 350 m / - 900 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 08.30 Uhr

Rückkehr: ca, 19.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 09.00 Uhr

Rückkehr ca. 20.00 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

16 km

ca. 7 Std. (incl. Pausen)

+ 100 m / - 850 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 08.45 Uhr

Rückkehr: ca, 19.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 09.00 Uhr

Rückkehr ca. 18.30 Uhr

Streckenlänge:

Wanderzeit:

Höhenunterschiede:

19 km

ca. 7 Std. (incl. Pausen)

+ 500 m / - 1200 m

Abholort:

Los Cansajos: Costa Salinas 08.30 Uhr

Rückkehr: ca, 18.00 Uhr

Puerto Naos: Hotel Sol (Str.) 08.30 Uhr

Rückkehr ca. 18.00 Uhr

2  Teneguia-Tour Di

Die ganze Spannung aktiven Vulkanismus spüren wir bei dieser interessanten Tour im Süden. Heiße Felsspalten und Schwefelgericht zeugen vom letzten Ausbruch der Kanaren 1971, dem Teneguia. In einer Fischerbucht erwartet uns ein kleiner Imbiss.

3 Traumpfade Sa

Auf den Spuren der Vergangenheit wandern wir vom romantischen Dorf Las Tricias auf Königspfaden durch den traumhaften Nordwesten. Wie die letzten Paradiese liegen exotische Fincas zwischen Drachen- und Mandelbäumen. Die Buracashöhlen und Felszeichnungen sind stumme Zeugen der Steinzeit. (incl. Picknick)

4 Wasserfälle Mo + Do

Entlang eines alten Aquädukts geht es mit Schutzhelm und Taschenlampe durch 12 Tunnel, bis wir zu den Wasserfällen gelangen. Wir wandern in einer üppigen Vegetation mit einem beeindruckenden Blick in die gewaltige „Wasserschlucht“.

mittel bis anstrengend

5 Dach der Insel

Alle Vegetationsstufen an einem Tag erleben wir auf unserer Fahrt zum höchsten Gipfel La Palmas, dem Roque de Los Muchachos. Mit 2.426 m Höhe haben wir die subalpine Zone erreicht und wandern am Kraterrand einer der größten Erosionskrater der Welt, des Nationalparks Caldera de Taburiente. Neben dem Blick in den Krater sehen wir die Insel aus der Flugzeugperspektive und die Nachbarinseln Teneriffa, Gomera und El Hierro.

6 Märchenwald Mo + Do

Eine Wanderung für Pflanzenfreunde, die uns durch das von der UNESCO geschützte Biosphärenreservat „Los Tilos“ führt. Wir beginnen in der gewaltigen „Wasserschlucht“ mit ihren von Riesenfarnen und Lianen verhangenen Steilwänden und wandern durch einen der letzten Lorbeerwälder der Welt zum Aussichtspunkt „Las Barandas“, wo wir einen herrlichen Panaromablick genießen. An Yams, Zuckerrohr und Bananen vorbei endet die Wanderung am Naturschwimmbad „Charco Azul“ bzw. im malerischen Dorf San Andrés.

7 a/b Zur Küsten der Fischer Sa

Durch ein Meer von Mandelbäumen erreichen wir den nördlichen Kraterrand der Caldera, der uns die Sicht auf das weite Aridanetal freigibt. Ein schroffer Felsweg führt uns zum „Time“, dem spektakulärsten Aussichtspunkt der Insel. Der Blick ist gigantisch! Ein alter Königspfad führt uns hinab zum Fischerhafen von Tazacorte, wo Argeo mit seinem Schiff auf uns wartet. (Schiff-Fahrt optional: siehe Preis 7 b). In den 2 Stunden an Bord sehen wir La Palma aus der Sicht der Fischer! Während wir Ausschau nach Delphinen halten, serviert uns der Kapitän Argeo Sangria und selbst gebackenen Kuchen.

anstrengend

8 Wilder Norden Sa

Seit Millionen von Jahren sorgen die gewaltigen Kräfte der Erosion für das unverwechselbare Bild des Nordens mit seinen tiefen Schluchten und imposanten Steilküsten. Wir wandern durch die unberührte Natur mit ihren Urwäldern und Dickichten, aber auch Küstenpfaden und Blumenwiesen. Von Pflanzen überwuchert entdecken wir Relikte einst blühender Zivilisation. Nach der Durchquerung der Schlucht erreichen wir ein pittoreskes Dörfchen, wo die Zeit seit Langem stillsteht.

9 Caldera de Taburiente Mo + Mi + Fr

Eine Erlebniswanderung durch den Nationalpark! Im Inneren des ca. 8 km breiten Riesen-kraters wandern wir von 1.000 m Höhe durch die kanarenendemischen Kiefernwälder. Wir erreichen den einzigen ganzjährig fließenden Fluss der Kanaren, den Taburiente. Durch das Land „Acero“ mit dem heiligen Idafefelsen der Ureinwohner gelangen wir in die „Schlucht der Todesängste“, die uns mit ihrer submarinen Gesteinszone einige geologische Raritäten beschert.

10 Große Vulkanroute Di

Die Südhälfte La Palmas besteht aus einer Kette historischer und jüngerer Vulkane, die uns auf unserer Wanderung sowohl als Panoramaweg als auch als Freilichtmuseum der Vulkanologie dient. Auf einem schattigen Waldweg durch die Vegetation kanarischer Kiefernwälder durchstoßen wir nach 2 Stunden die Baumgrenze. Ob wir von fast 2.000 m hohen Vulkan „Deseada“ den Weitblick über die Insel und ihre 3 Nachbarn genießen, oder den interessanten Infos des Wanderführers folgen – einigartig ist diese Wanderung in jedem Fall!

Liebe Wanderfreunde, entdecken Sie mit uns La Palma!

La Palma ist die Insel der tausend Pfade, ein Minikontinent auf kleinstem Raum. Vulkan-steine, tiefe Schluchten, schroffe Küsten, gigantische Gebirgsketten und atemberaubende Ausblicke über Land und Meer machen La Palma zur schönsten Insel im Kanarischen Archipel.

Endecken Sie die idyllischen Winkel, abseits von ausgetretenen Touristenpfaden, mit uns  - dem Team von NAToUR trekking!

Unser Wanderprogramm umfasst die schönsten Routen der Insel, von kurzen leichten Wanderungen bis zu 7-stündigen Exkursionen. Als inselbegeisterte Wanderführer mit langjähriger Erfahrung freuen wir uns darauf, unsere umfangreichen Kenntnisse über Flora, Fauna, Geologie und Vulkanismus, sowie über die Traditionen der Einheimischen an Sie weiterzugeben. In freundlicher Atmosphäre gleichgesinnter Naturfreunde werden die Wanderungen so zu einem echten La Palma – Erlebnis!

Für alle Wanderungen sind erforderlich:

- Feste Wanderschuhe mit Profil

- Trittsicherheit

- Verpflegung

Preise:

 

Tour

1/2/3/5/6/7a/8/10*

Tour

4*

Tour

9

Tour

7b

 

mit eig. Wagen

mit Bustransfer

 

24,50 €

36,50 €

 

 

46,-- €

 

29,-- €

36,50 €

 

36,-- €

46,-- €

*) Tour 4/10 sind nur mit unserem Bustransfer möglich

NATour trekking

Senderos Canarios, S.L.

Apartamentos Valentina, 4

48720 Brena Baja   Los Cancajos

La Palma   Islas Canarias   Espana

Tel. 0034 922 433 001

Fax 0034 922 433 011

e-mail POLLMATO@teleline.es

www.natour-trekking.com

Wichtige und praktische Tips

Arzt: Ärzte der Allgemeinmedizin (deutschsprachig); Claus Voss, calle Espigón, Tajuya/El Paso, Tel. 922 48 60 28. Avda. De la Constitución 57, Tazacorte 922 48 08 29

Ein deutscher Zahnarzt finden Sie in der Zahnklinik in Los Llanos, Tel. 922 46 04 19 und in der Clínica Dental Dos Palmas in El Paso, Tel. 922 49 73 24

Apotheken: Es gibt mehrere Apotheken in Los Llanos, El Paso und in Santa Cruz, eine in La Laguna und eine in Puerto Naos. Zu erkennen sind sie an dem weißen Malteserkreuz. Eine Apotheke mit 24-Stunden-Service finden Sie in El Paso gegenüber des Supermarkts „San Martin“.

Banken: Die Öffnungszeiten der Banken sind von Mo – Fr von 09.00 bis 13.00 Uhr.

Geschäftszeiten: Eine einheitliche Regelung gibt es nicht. Sie können aber davon ausgehen, dass die Geschäfte von Mo – Fr von 09.00 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet sind. Samstags nur vormittags. Große Supermärkte ganztags von Mo – Fr von 09.00 bis 20.00 Uhr.

Krankenhaus: Hospital de La Palma Tel. 922 18 50 00, auf der Ostseite der Insel unmittelbar an der Hauptstraße, oberhalb der Kreuzung nach Santa Cruz, Las Nieves und Bréna. Per Auto oder Bus zu erreichen (Linie 1 Santa Cruz – Los Llanos über die Cumbre).

Der Umtausch Ihres internationalen Krankenscheins können Sie bei der Seguridad Social in Santa Cruz de La Palma in der Avenida Maritima, neben dem Hotel Castillette, vornehmen. Privatärzte nehmen keine Behandlungen auf Krankenschein vor.

Linienbusse: Die Fahrpläne der Linienbusse sind auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung ausgerichtet und für Touristen nicht unbedingt optimal. Fahrpläne an den Bushaltestellen werden Sie vergeblich suchen und die Markierungen von Bushaltestellen manchmal vermissen. Die Palmeros wissen, wann und wo ein Bus fährt … das genügt!

Informationen dazu am Busbahnhof in Los Llanos oder an der Rezeption.

Mietwagen: Das o.g. ist ein Grund mehr, sich ein Auto zu mieten. Aber auch um diese wunderschöne Insel auf eigene Faust zu erkunden. Glauben sie uns, La Palma ist es wert! Über Preise und die für La Palma Reise-Kunden gültigen Bedingungen informieren wie Sie gern. So beinhaltet der Grundpreis z.B. unbegrenzte Kilometer und kostenlose Zustellung und Abholung. Hinzu kommt der Preis für Versicherungspaket pro Tag und Steuer.

Notnummer: Egal welcher Art 112 Notruf auch in deutscher Sprache

Post: Briefmarken erhalten Sie auf den Postämtern (Correos) sowie an der Rezeption. Das z. Zt. gültige Porto für eine Postkarte bzw. einen Brief nach Deutschland beträgt 53 Cent. Die Dauer bis zur Ankunft ca.10. Tage.

Stromspannung: Die Stromspannung in den Ferienanlagen beträgt 220 V. Fast überall benötigen Sie einen Adapter.

Falls Sie an einem Sonntag Morgen früh aufstehen und feststellen, dass Sie keinen Strom haben, möchten wir Sie bitten, 2 bis 3 Std. zu warten. Dieser Stromausfall liegt an der Stromgesellschaft UNELCO, die die freien Tage nutzt, um Erneuerungen im Leitungssystem durchzuführen.

Taxi: Bitte beachten Sie, dass es sehr schwer ist, nach 23.00 Uhr noch ein Taxi zu bekommen. Hier die Telefonnummern von den Taxiständen in Los Llanos 922 46 27 40 und in El Paso 922 48 50 03.

Telefon und Handy: Es gibt genügend Telefonzellen, die sowie mit Münzen als auch mit Karten funktionieren. Wählen Sie zuerst 00 49 für Deutschland, die Ortskennziffer ohne „0“ und anschließend die Teilnehmernummer.

Da Sie mit Ihrem Handy das spanische Netz benutzen, gelten die gleichen Voraussetzungen.

Tennisplatz: Unseren Gästen steht ein privater Tennisplatz gegen eine Gebühr von 7.30 € Pro Stunde zur Verfügung. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich an die Rezeption.

Toilettenpapier: Wie üblich in Apartments bitten wir Sie, dieses selbst zu kaufen. Außerdem bitten wie Sie keine Tampons, Binden oder ähnliches in die Toilette zu werfen.

Trinkgeld: Trinkgelder sind grundsätzlich nicht im Rechnungsbetrag enthalten. Das Bedienungspersonal freut sich über ca. 5-10 % des Rechnungsbetrages. Für das Zimmermädchen sind umgerechnet etwa 5,-- € pro Woche angemessen.

Trinkwasser: Das Wasser auf La Palma ist von guter Qualität (zum trinken empfehlen wir jedoch Flaschenwasser).

Wertgegenstände: Falls sich in Ihrem Apartment kein Safe befindet, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Wertgegenstände kostenlos im Safe der Rezeption zu deponieren. Bitte machen Sie von diesem Angebot Gebrauch.

Im Urlaub ist die beste Zeit für Entspannung und wobei entspannt man sich besser als bei deiner Massage. Bei Dr. Gabriele Detro in Ihrem Ayurveda-Paradies sind Sie in den besten Händen. Lassen Sie sich mal so richtig verwöhnen! (Weitere Information ist im Umschlag enthalten)

Zum Schluss möchten wir Sie noch bitten, beim baden nicht leichtsinnig zu und immer auf die Fahnen zu achten: Grün: baden ist erlaubt; Gelb: auf eigene Gefahr; Rot: baden ist verboten!!!

 

 

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La Palma-Info

La Palma ist die nordwestlichste Insel der Kanaren, die früher "Glückliche Inseln" genannt wurden. Sie hat eine Fläche von 729 km² und ist 42 Kilometer lang und 24 Kilometer breit. Auf ihr leben etwa 85.000 Einwohner (Daten 2003) und durchschnittlich 3.000 - 10.000 Touristen (s. unten). Sie gehört zu der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite der Insel mit 18.000 Einwohnern. Auf der Westseite befindet sich die inzwischen größte Stadt der Insel Los Llanos de Aridane mit ca. 22.000 Bewohnern.

Inhaltsverzeichnis

  • · 1 Geografie und Geologie
    • · 1.1 Lage am Westrand Europas
    • · 1.2 Vulkanismus und Vulkangipfel
    • · 1.3 Historisch dokumentierte Ausbrüche
  • · 2 Natur, Vegetation und Landschaft
  • · 3 Geschichte
    • · 3.1 Steinzeit, Guanchen und Antike
    • · 3.2 Spanische Eroberung
    • · 3.3 Menschenhandel, Zuckerboom
    • · 3.4 Weinbau
    • · 3.5 Amerikahandel, Piratenüberfälle
    • · 3.6 Seide, Cochenille und Bananen
    • · 3.7 Armut
  • · 4 Wirtschaft
  • · 5 Industrie und Handel
    • · 5.1 Klein- und Kleinstbetriebe
    • · 5.2 Handel
  • · 6 Tourismus
    • · 6.1 Entwicklung
    • · 6.2 Urlaubszentren
    • · 6.3 Perspektiven
    • · 6.4 Ländlicher Tourismus
  • · Verkehr
    • · 7.1 Straßennetz
    • · 7.2 Schiffsverkehr
    • · 7.3 Flugverkehr
  • · 8 Sternwarten
  • · 9 Feiertage

Geografie und Geologie

Lage am Westrand Europas

La Palma liegt etwa 60 Kilometer westlich der kanarischen Hauptinsel Teneriffa auf 28°40' nördlicher Breite und 17°52' Westlänge.
Durch den Westen des Eilands verläuft der frühere Nullmeridian von Ferro, der eigentlich durch 20° westliche Länge von Paris definiert war. Den Namen gab ihm die 60 Kilometer südlich gelegene kleine Insel Hierro, die bis zur Entdeckung Amerikas den westlichsten Punkt der Europa bekannten Welt darstellte.

 

Die Verwaltung La Palmas gliedert sich in 14 Gemeindebezirke:

  • · Barlovento
  • · Breña Alta
  • · Breña Baja
  • · Fuencaliente
  • · Garafía
  • · Los Llanos de Aridane
  • · El Paso
  • · Puntagorda
  • · Puntallana
  • · San Andrés y Sauces
  • · Santa Cruz de la Palma
  • · Tazacorte
  • · Tijarafe
  • · Villa de Mazo

Vulkanismus und Vulkangipfel

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und durch einen in Nord-Südrichtung verlaufenden Kamm aus Vulkankegeln in zwei klimatisch unterschiedliche Hälften geteilt. Im südlichen Teil (Cumbre Vieja) sind einige Vulkane noch aktiv, der letzte Ausbruch fand 1971 im Süden der Insel bei Fuencaliente, dem heutigen Los Canarios, statt. Es entstand hierbei der Vulkan Teneguía, der noch heute unter Beobachtung durch die Wissenschaft steht, da er nicht erloschen ist, sondern ruht. Der nördliche Teil wird von der Caldera de Taburiente dominiert, die von einem Ring von Gipfeln mit Höhen von 1.700 Metern bis 2.400 Metern umgeben ist. Höchste Erhebung der Insel ist der Roque de los Muchachos mit 2.426 Metern. Auf seinem Gipfel befinden sich einige der modernsten Sternwarten der Welt.

La Palma ist wie alle Kanaren-Inseln vom Vulkanismus geprägt. Ihr Alter ist mit etwa 3 Millionen Jahren relativ jung. Vom Meeresboden in etwa 4.000 Meter Tiefe erhebt sich die Insel fast 6.500 Meter und besteht zur Gänze aus verschiedenen vulkanischen Gesteinen. Immer wieder finden Ausbrüche statt.

Historisch dokumentierte Ausbrüche

  • · 1470-1492 Montaña Quemada
  • · 1585 Tajuya in der Nähe von El Paso
  • · 1646 Volcán San Martin
  • · 1677 Volcán San Antonio
  • · 1712 El Charco
  • · 1949 Volcán San Juan, Duraznero, Hoyo Negro
  • · 1971 Volcán Teneguía.
  • Die Spuren dieser Ausbrüche - Krater, Aschefelder und kilometerlange Lavaströme - prägen den Südteil der Insel. Im Nordteil hat sich aus dem primären Vulkan durch einen gewaltigen Erdrutsch eine Caldera gebildet, die Caldera de Taburiente, die bei 9 Kilometer Durchmesser und 28 Kilometer Umfang etwa 1.500 Meter tief ist. Zugänglich ist sie nur durch die enge "Schlucht der Todesängste" (Barranco de las Angustias). Die Caldera ist unbewohnt und nur zu Fuß zu erreichen. Sie wurde 1954 zum Nationalpark Parque Nacional de la Caldera de Taburiente erklärt.
  • Die vulkanische Aktivität ist eine ständige Bedrohung. Zwar konzentriert sie sich auf die Südspitze der Insel und der letzte Ausbruch war 1971, doch gibt es Theorien, dass die küstenseitige Flanke der Cumbre Vieja bei einem Ausbruch instabil werden und ins Meer abrutschen könnte. Falls dieser Vorgang schnell stattfindet, wäre ein gewaltiger Tsunami die Folge, der bis zu den Küsten Nordamerikas und der Karibischen Inseln, aber auch Westafrikas und Europas reichen würde.

    Spanien-la_palma-los_tilos-THFR.jpg" width="180" height="120" border="0" alt="La Palma - Los Tilos" vspace="10" hspace="10" align="right"> La Palma - Los Tilos

    Natur, Vegetation und Landschaft

    Aufgrund seiner Entstehung und Lage bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. La Palma ist bekannt als La Isla verde ("die grüne Insel") und als La Isla bonita ("die schöne Insel"), da sie ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt ist. Diese Üppigkeit verdankt die Insel den Passatwinden, die verlässlich Wolken auf der Luv-Seite der Insel schaffen, die beim Überqueren der Insel abregnen oder dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken wird von verschiedenen Pflanzen gesammelt. Die Insel gliedert sich in verschiedene Vegetationszonen - von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite auch Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln. Unter den Pflanzen La Palmas findet man ca. 170 Endemiten der Kanaren, darunter die bekannten Kanarischen Drachenbäume.

    Die Landschaft bildet ein Ensemble in Schwarz (Basalt), Rot (Tuff) und Grün (Vegetation) im Blau des Atlantik. Sie wird geprägt durch die Barrancos im Norden, tief eingeschnittene Schluchten, die das Wasser von den Bergen zum Meer führen, den Wäldern auf den zentralen Inselbergen und die Gebiete jüngerer vulkanischer Aktivität im Süden aus Aschefeldern, erstarrten Lavaströmen und Vulkankegeln.

    Geschichte

    Steinzeit, Guanchen und Antike

    La Palma wurde im Neolithikum vom Volk der Guanchen besiedelt, die angeblich groß und hellhäutig waren. Dass sie ab etwa 2000 v. Chr. von Nordafrika einwanderten, ist unter Wissenschaftern mittlerweile nicht mehr umstritten. Dafür sprechen die genetischen Analysen von Skelettfunden als auch nordafrikanische Sprachreste. Die Guanchen lebten auf einer steinzeitlichen Kulturstufe und waren in verschiedenen Clans organisiert, die die Insel unter sich aufteilten. Der altkanarische Name von La Palma war Benahoare. Die Sprache der Guanchen, das Guanche, starb im 17. Jahrhundert aus, allerdings haben sich einige Worte im heutigen kanarischen Dialekt erhalten.
    Die Guanchen sind heute verschwunden; die Überlebenden der spanischen Eroberung wurden wahrscheinlich in der europäischen Bevölkerung assimiliert. Die zahlreichen Reste ihrer Steinzeit-Kultur sind aber eine Attraktion der Insel: Wohnhöhlen, Grabstätten, Steinwerkzeuge und die Petroglyphen - seltsame, komplexe Steinritzungen mit unbekannter Bestimmung. Am bemerkenswertesten sind die steingepflasterten Königswege, welche die gesamte Insel überziehen und die verschiedenen Regionen verbinden.

    Näheres zu Gesellschaft, Felszeichnungen und Religion der Guanchen erfährt man im Inselmuseum, im Besucherzentrum des Nationalparks sowie bei La Zarza und La Zarcita (seit 1998 erster Archäologischer Park der Kanaren). Die dortigen Felsbilder faszinieren durch ihre Mäander, Labyrinthe und Figuren. Ein zweiter Archäologiepark bei der Höhle von Belmaco ist mit knapp 4.000 Jahren die älteste Fundstelle La Palmas.

    Die Kanarischen Inseln waren möglicherweise schon im Altertum phönizischen Seefahrern bekannt, die Nachrichten sind allerdings ungewiss. Erste Europäer gelangten im 13. Jahrhundert auf die Kanaren.

    Spanische Eroberung

    Im Jahre 1312 wurde La Palma von dem Genuesen Lancelotto Malocello erreicht. Der kastilische Graf Hernán Peraza entsandte 1447, nachdem er seine Macht auf Lanzarote, Fuerteventura und El Hierro gefestigt hatte, eine aus drei Schiffen und 500 Mann bestehende Flotte zu der als unbezwingbar geltenden Insel La Palma. Aber auch diesem Feldzug war wie den vorangegangenen kein Glück beschert: Bei den erbitterten Kämpfen mit den Insulanern verloren die Spanier 200 Mann. 1492, in dem Jahr als Amerika von Christoph Kolumbus "entdeckt" wurde, landete der auf Gran Canaria beheimatete General Alonso Fernández de Lugo, von dem spanischen Herrscherpaar Isabella von Kastillien und Ferdinand von Aragón dazu ermächtigt, mit einer Streitmacht von 900 Mann auf La Palma in der Nähe des Strandes von Tazacorte. Ihm gelang schließlich die Einnahme der Insel. Am 3. Mai 1493, dem "Tag der Erhebung des Heiligen Kreuzes", gründete Lugo an dem Ort, an dem sich die altkanarische Siedlung Apunyon (auch Auprón) befand, die Stadt Santa Cruz de La Palma. Dann begab er sich nach Gran Canaria zurück, um Vorbereitungen für die Einnahme von Teneriffa, der letzten der sieben großen Kanarischen Inseln, zu treffen, die er schließlich nach einem zweijährigen Feldzug 1496 eroberte.

    Die Spanier nutzten die Kanaren als wichtige Zwischenstation für die Überfahrt nach Westindien. Ausschlaggebend dafür war die geografische Lage am Passatstrom, die schon Kolumbus 1491 nutzte. Allerdings betrat Kolumbus La Palma nie.

    Menschenhandel, Zuckerboom

    Schnellen Reichtum bot La Palma nicht. Es gab weder Gold noch Silber oder andere Bodenschätze. Gewinn versprachen zunächst nur die Einheimischen – als Sklaven. Trotz eines päpstlichen Erlasses aus dem Jahr 1434, in dem Eugenius IV. die Kanarier zu „freien Leuten“ erklärt und den Menschenhandel auf den Inseln verboten hatte, endete ein Großteil der Urbevölkerung von La Palma gleich nach der Eroberung in der Sklaverei. Schätzungen zufolge blieben nur rund 300 Familien (1.200 Menschen) von diesem Schicksal verschont. Diese Palmeros ließen sich nach und nach taufen und vermischten sich, nachdem sie ab >1514 den Spaniern rechtlich gleichgestellt worden waren, rasch mit den Konquistadoren sowie mit eingewanderten Portugiesen und Franzosen. Schon bevor sich der Sklavenhandel auf der Insel erschöpft hatte, verfolgte Fernández de Lugo ein weitaus lukrativer erscheinendes Ziel: den Anbau von Zuckerrohr, zur damaligen Zeit das gewinnbringendste Ackerbauprodukt. Europäische Kaufleute, Handwerker, Wein- und Ackerbauern wurden auf die Insel gerufen, um Kapital und Arbeitskraft in Zuckerverarbeitungsanlagen zu investieren. Wie bedenkenlos man dabei mit der Landvergabe umging, wird an einem Beispiel besonders deutlich: 1508 verkaufte Juan Fernández de Lugo seine Zuckerverarbeitungs- und -Bewässerungsanlage von Tazacorte und Argual an den Andalusier Dinarte; dieser veräußerte sie ein Jahr später an die Augsburger Welser; wiederum ein Jahr später (1510) gelangten sie in Besitz des Antwerpener Kaufmannes Jakob Groenenberch (hispanisiert: Jacomo Monteverde), von dem sie schließlich das Brüsseler Handelshaus Van de Valle erwarb.

    Weinbau

    Ab 1554 lohnte der Zuckerrohranbau auf La Palma immer weniger. In Mittel - und Südamerika wurde preisgünstiger produziert. Viele nicht mehr rentable Zuckerrohrplantagen wurden in Weinfelder umgewandelt. Der vor allem im Süden der Insel auf jungvulkanischem Boden gedeihende süße Malvasier wurde das wichtigste Exportprodukt von La Palma. Hauptabnehmer des palmerischen Weines war England. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts dauerte der Siegeszug der palmerischen Malvasier, dann führte ein sich ändernder Konsumentengeschmack zum Niedergang des Weinbaues. Allerdings wird heute wieder mit zunehmendem Erfolg Wein angebaut, der nicht auf den Massengeschmack zielt.

    Amerikahandel, Piratenüberfälle

    Im 16. Jahrhundert bekam La Palma nach Antwerpen und Sevilla das Privileg, mit Amerika Handel zu treiben. Schnell entwickelte sich Santa Cruz de La Palma zu einem der wichtigsten Häfen des spanischen Reiches. So ist es nicht verwunderlich, dass Santa Cruz de La Palma im Laufe des 16. Jahrhunderts immer wieder Piraten anlockte, die sich der Reichtümer der Stadt bemächtigen wollte. Unter dem Befehl von François Le Clerc plünderten 1553 Franzosen die Hafenstadt. Was sie nicht mitnehmen konnten, brannten sie nieder. Nach dieser Katastrophe wurden Kirchen, Klöster und Häuser größer und prächtiger wieder aufgebaut. Neue Verteidigungsanlagen wurden errichtet. So konnte 1585 der Angriff des Engländers Francis Drake erfolgreich abgewehrt werden. Der Handel mit Amerika begünstigte das Aufkommen weiterer Erwerbszweige (Schiffbau, Herstellung von Segeltuch etc.). Zahlreiche Kaufleute aus aller Welt kamen nach Santa Cruz de La Palma und verliehen dem Ort ein internationales Flair, viele fremdländisch klingende Straßennamen zeugen noch heute von dieser glanzvollen Epoche. Der Niedergang setzte bereits Mitte des 17. Jahrhunderts ein. Nach einem Erlass aus dem Jahre 1657 mussten alle Schiffe auf dem Weg nach Amerika auf Teneriffa registriert werden und dort ihre Abgaben entrichten. Der Handelsverkehr im Hafen von Santa Cruz de La Palma kam damit nahezu zum Erliegen. Zwar gab König Carlos III. 1778 den Amerikahandel für alle spanischen Häfen frei, doch konnte sich Santa Cruz de La Palma nie völlig von der Wirtschaftskrise erholen.

    Seide, Cochenille und Bananen

    Abgesehen von Piratenangriffen erlebte La Palma weitestgehend ruhige Zeiten. Von jeder Wirtschaftskrise erholte sich das zwar bodenschatzlose, aber sehr fruchtbare Eiland immer relativ schnell. Nach Zucker und Wein ließ sich auch mit Bienenwachs und -honig, mit Tabak sowie mit Seide gutes Geld verdienen. Bereits seit dem beginnenden 16. Jahrhundert pflanzte man in La Palma Maulbeerbäume an, war La Palma führend in der Seidenherstellung der Kanaren. Die Seidenverarbeitung der Insel galt sogar als die fortschrittlichste des Kanarischen Archipels. Um 1830 wurde dann die aus Mexiko stammende Cochenille-Laus eingeführt, eine Schildlaus, die einen begehrten karmesinroten Farbstoff liefert. Mit der Entwicklung von Anilinfarbe um 1880 war diesem Wirtschaftszweig jedoch nur ein kurzer Gewinn beschert. Aus dieser Wirtschaftskrise half schließlich der Bananenanbau, den zwei englische Gesellschaften, Elder und Fyffes, ab 1878 in großem Stil auf die Kanaren gebracht hatten.

    Armut

    Das einfach Volk auf dem Lande profitierte von dem auf La Palma erwirtschaften Reichtum kaum. Noch im 19. Jahrhundert lebten die meisten Inselbewohner in strohgedeckten Holzhütten, selbst wohlhabende Landbewohner konnten sich nur niedrige Bruchsteinhäuser leisten. Probleme bereitete oft die Versorgung mit Lebensmitteln. Da man auf der Insel vorwiegend Monokulturen anbaute, reichte die verbleibende Ackerfläche für den Anbau von Getreide und anderen Landwirtschaftserzeugnissen nicht aus. Schon im 16. Jahrhundert musste Getreide – zu hohen Preisen – importiert werden. Als das Domkapitel von La Palma einmal seinen Zehnten in Form von Weizen aus dem Getreidespeicher forderte, weigerte sich die Bevölkerung einmütig und entschlossen, auf diese Art ihre Steuern zu begleichen, woraufhin der Inquisitor über die Insel einen Kirchenbann verhängte und – infolge einer Missernte – einige Jahre lang niemand christlich beerdigt wurde. Die Armut auf dem Lande war so groß, dass in vielen Familien die „schlecht ernährten und schlecht gekleideten“ Männer und Frauen, wie 1758 der Missionar Juan de Medinilla in einem vertraulichen Bericht an seinen Bischof schrieb, sonn- und feiertags aus Mangel an Kleidung jeweils abwechselnd zur Messe gehen mussten.

    Wirtschaft

    Heute werden auf ca. 3.000 Hektar Bananen angebaut, zunehmend wird die Landwirtschaft jedoch mit dem Anbau von Avocado, Zitrusfrüchten und Gemüse diversifiziert. Bedeutend ist außerdem der Weinanbau. Die Landwirtschaft wird durch ein einzigartiges Bewässerungssystem mit Wasserleitungen und Tunneln ermöglicht, die das Wasser aus den Bergen in die agrarisch genutzten Gebiete führen. Diese Tunnel sind zum Teil hunderte von Metern durch Felsen getrieben und bringen das Wasser über zehn Kilometer oder mehr in die bewohnten Gebiete an der Küste.

    Industrie und Handel

    Klein- und Kleinstbetriebe

    Neben der Landwirtschaft spielen Handwerk und Industrie auf La Palma nur eine untergeordnete Rolle. Die Insel besitzt lediglich einige kleine Betriebe, die Landwirtschaftsprodukte weiterverarbeiten bzw. Baustoffe oder Kunsthandwerk herstellen, sowie einige Baufirmen, die dank des Tourismus in den letzten Jahren einen Aufschwung zu verzeichnen hatten. Nur die Zigarrenfabrik in El Paso, in der etwa 300 Insulaner arbeiteten, produzierte bis Ende 2000 in größerem Umfang. Die Produktion wurde nach Deutschland verlagert.

    Handel

    Der Export von La Palma beschränkt sich auf Agrarprodukte. Alles in allem aber hat die Insel eine negative Handelsbilanz, d.h. es wird weit mehr ein- als ausgeführt. Drei viertel der Lebensmittel müssen importiert werden, auch Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, ebenso etwa 80 % des Bedarfs an tierischen Produkten. Andere wichtige Importwaren, die zum größten Teil das spanische Mutterland liefert, sind Rohöl, Konsumgüter, ferner mechanische und elektrische sowie Kraftfahrzeuge.

    Tourismus

    Entwicklung

    Im Jahr 1890 gab es auf La Palma bereits mehrere Hotels. Vor allem die erholungsuchenden Engländer frequentierten Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts gern die westlichste Kanareninsel. Doch einige Jahrzehnte später ging es mit dem Tourismus auf La Palma bergab, in den 1960er Jahren kam er fast ganz zum Erliegen. In den 1970er Jahren und Anfang der 1980er Jahre profitierte La Palma ein wenig vom Massen- und Chartertourismus auf den beiden Kanarenhauptinseln Teneriffa und Gran Canaria. Erst Ende der 1980er Jahre waren nach der Erweiterung des palmerischen Flughafen für den internationalen Charterverkehr im Tourismusbereich kräftige Zuwachsraten zu verzeichnen.

    Urlaubszentren

    Bei einem Angebot von etwa 7.500 Betten kann man auf La Palma noch nicht von Massentourismus sprechen. Es gibt nur wenige größere Hotels, vorwiegend werden Ferienwohnungen in kleineren Häuschen vermietet, die im Besitz von Ausländern sind. Die meisten Touristen – zu 80 % Deutsche – zieht es in die Gegend von Puerto Naos und nach Los Cancajos. Deutsche Dauerurlauber oder Aussteiger haben sich vorzugsweise etwas landeinwärts auf der sonnigen Westseite der Insel in Los Llanos de Aridane und in El Paso niedergelassen.

    Perspektiven

    Ob La Palma weiterhin das Ziel einer überschaubaren Anzahl von Individualtouristen bleiben wird, oder ob es sich das Beispiel von Teneriffa oder Gran Canaria zu Eigen macht, ist vorläufig nicht abzusehen. Inselverwaltung, einzelne Bürgermeister und Umweltschutzorganisationen hegen sehr unterschiedliche Ansichten darüber, wie viele Touristenbetten die Insel verkraften könnte. Die Zahlen gingen einmal bis zu 80.000 Gästebetten. Mittlerweile wird eine maximale Bettenkapazität von 20.000 angepeilt. Seit Mitte der 1990er Jahre kommen Jahr für Jahr etwas mehr als 140.000 Touristen (davon mehr als 100.000 Deutsche) nach La Palma, doch immer noch ist die exportorientierte Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle der Palmeros, der Tourismus bildet nur einen weiteren Devisenbringer – und so soll es nach Meinung der meisten Inselbewohner bleiben. Die Strände von Puerto Naos und Los Cancajos tragen die blaue Flagge der EU, und erfüllen somit einen gehobenen Qualitätsstandard. Heute wird dem Besucher ein touristisches Programm vom Wandern bis Tauchen und Mountainbiking geboten.

    Ländlicher Tourismus

    Seit einigen Jahren setzt La Palma auf den „turismo rural“ („ländlichen Tourismus“): Alte kanarische Bauernhäuser im Hinterland werden renoviert, dabei im inseltypischen Stil belassen und Touristen als Unterkunft angeboten. Dieses Projekt, das mit EU-Geldern gefördert wird, hat den Vorteil, dass nicht neu gebaut werden muss, sondern dass man auf schon vorhandene Häuser zurückgreifen kann.

    Verkehr

    Straßennetz

    Mittlerweile ist das Straßennetz auf La Palma gut 1.200 km lang. Alle Hauptstraßen sind asphaltiert und, wenn auch kurvenreich, in gutem Zustand. Lediglich einige abgelegene Ortschaften im Inselnorden sind nur über Erd- oder Betonpisten zu erreichen. Ein ca. 400 km langer Straßenring (Kartenbezeichnung LP-1) umläuft die gesamte Insel (Santa Cruz - Los Canjacos - Mazo - Fuenccaliente - Los Llanos - Tijarafe - Puntagorda - Barlovento - San Andres - Puntallana - Santa Cruz), weiterhin verbindet eine ca. 35 km lange Straße (Kartenbezeichnung LP-2) über zwei Tunnel den Osten mit dem Westen der Insel (Los Llanos - Los Canjacos).

    Schiffsverkehr

    Die Bucht der Hauptstadt wird seit der Eroberung der Insel durch die Spanier als Hafen genutzt. Von Santa Cruz de La Palma werden diverse Fährverbindungen zu den Nachbarinseln und zum spanischen Festland, mit Zwischenstopps auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa, angeboten. Auch der westliche Hafen in Puerto de Tazacorte ist seit Juni 2005 mit einer Verbindung zur Insel Teneriffa über Santa Cruz de La Palma dem Fährverkehr angeschlossen worden.

    Flugverkehr

    Der erste Flughafen von La Palma bei Breña Alta nahm 1950 den Betrieb auf. Die Landepiste wurde 1970 stillgelegt, als der in der Küstenebene, südlich von Santa Cruz de La Palma, gelegene neue Flughafen fertig gestellt war. Seit 1987 ist er der sechste internationale Flughafen der Kanarischen Inseln. Er wird mehrmals wöchentlich von mehreren europäischen Chartergesellschaften angeflogen. Vom Flughafen Santa Cruz de La Palma bestehen Linienverbindungen zu den Nachbarinseln und zur spanischen Hauptstadt Madrid, die durch die spanische Fluggesellschaft Iberia bedient wird.

    Sternwarten

    Wegen des wolkenfreien Klimas befinden sich in der Gipfelregion zahlreiche internationale Observatorien. Die Ansiedlung von Sternenwarten wurde 1985 begonnen.

    Feiertage

    • · 1. Januar: Año Nuevo (Neujahr)
    • · 6. Januar: Los Reyes (Dreikönigstag)
    • · 19. März: San José (Josephstag)
    • · 1. Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit)
    • · 30. Mai: Día del las Islas Canarias (Tag der Kanaren)
    • · 25. Juli: Santiago Apóstol (Apostel Jakobus)
    • · 15. August: Asunción (Mariä Himmelfahrt)
    • · 12. Oktober: Día de la Hispanidad (Entdeckung Amerikas)
    • · 1. November: Todos los Santos (Allerheiligen)
    • · 6. Dezember: Día de la Constitución (Tag der Verfassung)
    • · 8. Dezember: Immaculada Concepción (Mariä Empfängnis)
    • · 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

     

    Die auf dieser Seite genannten Informationen basieren, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel La Palma (Stand 18.10.2005)
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